Tag der Gesundheitsforschung 17.02.2008

â– Und so war es am Tag der Gesundheitsforschung
Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Magdeburger Uniklinikum an der bundesweiten Initiative zum "Tag der Gesundheitsforschung". Auf dem Programm standen u.a.. Vorträge, Demonstrationen, und Diskussionsrunden - insgesamt 18 Beiträge. Zu Klinikführungen hatten die Strahlentherapeuten und Radiologen eingeladen. Auch das Elternhaus krebskranker Kinder hatte aus diesem Anlass seine Türen für interessierte Besucher geöffnet.
Der Vorsitzende des Tumorzentrums Magdeburg/Sachsen-Anhalt und Direktor der Universitätsklinik für Strahlentherapie Magdeburg, Prof. Dr. Günther Gademann, moderierte das Programm im Zentralen Hörsaal und eröffnete gemeinsam mit dem Prodekan für Forschung, Prof. Dr. Burkhart Schraven, den diesjährigen "Tag der Gesundheitsforschung". Wie bei den vorangegangenen drei Aktionstagen in Magdeburg war Uni-Rektor Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann gern auch in diesem Jahr der Einladung gefolgt, die Besucher zu begrüßen. Dr. Welz als Vertreter des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt betonte in seinem Grußwort, wie unentbehrlich Forschung für die Medizin und damit für die Lebensqualität des Menschen ist und brachte dies mit dem Zitat "Forschung ist die beste Medizin" auf den Punkt. Sehr anschaulich wurde dies deutlich in den anschließenden Vorträgen. Die Referenten berichteten zum einen über den gegenwärtigen Stand der Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung verschiedener Krebserkrankungen und gaben darüber hinaus interessante Einblicke in Forschungsprojekte und Entwicklungstrends. In den umliegenden Kursräumen gaben Ärzte und Mitarbeiter mehrerer Unikliniken und Institute in persönlichen Gesprächen Auskunft und viele Besucher nahmen gern vor Ort die Gelegenheit wahr, ihren Gesundheitszustand zu testen, beispielsweise an einer Kehlkopfuntersuchung teilzunehmen, die Lungenfunktion zu testen oder das Blutbild bestimmen zu lassen...
![]() Unsere Science-People informierten die Gäste über die Veranstaltungen (v.l.: Stephanie Noack, Anja Posselt, Anika Wehling mit ihrer Lehrerin Frau Alexandra Becker aus dem Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe). |
![]() Unsere Gäste verfolgten gespannt die Vorträge zu den Themen: "Hormone bei Brustkrebs", "Kleine Moleküle gegen Darmkrebs", "Strahlenquelle im Lebertumor", "Operieren bei Hirntumoren", Hochdosis-Chemotherapie". |
![]() Ein Novum in diesem Jahr war eine Diskussionsrunde von Ärzten verschiedener Fachgebiete, die anhand eines fiktiven Fallbeispieles gemeinsam ein Behandlungskonzept für diesen Patienten erarbeiteten. Dieses "Problemorientierte Lernen - POL " ist Bestandteil des Ausbildungsprogramms. |
![]() Im Gespräch mit Prof. Gademann schilderten Betroffene ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der "Diagnose Krebs" - Ihre eindeutige Antwort war: "Leben - was sonst". |
![]() Dr. Liehr von den Klinik für Urologie informierte zum Thema "Prostata und Blasenkrebs". |
![]() "Wie fit ist Ihre Lunge?" Das große Pusten - Test mit dem Spirometer. Keine Atempause für unsere Pneumologen - ständig im vollen Einsatz. |
![]() An allen Ständen hatten unsere Gäste Gelegenheit zu einem Gespräch mit Ärzten und medizinischem Personal. |
"Der vermeidbare Krebs - Vorsorge im Magen-Darm-Trakt" war das Thema der Präsentation der Gastroenterologen. |
Vortrag über "Prävention und Früherkennung für Tumore im Magen-Darm-Trakt". |
![]() Großer Andrang am Stand der HNO-Klinik. Jeder wollte sich von den Ärzten mit dem Endoskop in den Hals gucken lassen, um ein "Tumor im Halsbereich" auszuschließen. |
![]() Präsentation zum Thema "Hauttumoren" - Klinik für Dermatologie. Prof. Bonnekoh schaute sich gleich mal eine Besucherin näher an. |
![]() Am Stand des Instituts für Transfusionsmedizin (Uniblutbank) informierte Frau Silke Schulze für "Blut-, Plasma-, Knochenmark- und Stammzellspende". |
![]() "Blutbild in Ordnung?" Reges Interesse am Stand der Klinik für Hämatologie/Onkologie. |
![]() Viele Besucher nutzen die Gelegenheit zu einem Bluttest. |
![]() Herr Dr. Kalinski vom Institut für Pathologie demonstrierte zum Thema "Pathologie - der Krebs im Mikroskop und als Präparat" die neue Technik der virtuellen Mikroskopie: digitale Bilder erzeugt durch einen hochauflösenden Scann konventioneller mikroskopischer Präparate. |
![]() In den Vortragspausen stärkten sich die Wissenshungrigen im "Forschungs-Bistro" der Firma MUKS für die nächste Runde. |
Allen Referenten, Ausstellern, Organisatoren, Technikern - ein herzliches Dankeschön. Sie haben durch ihren Beitrag am erfolgreichen Gelingen dieses Tages der Gesundheitsforschung beigetragen und einen wesentlichen Anteil daran, dass die Programmangebote bei unseren Besuchern ein großes Interesse fanden.
News
Aufruf zur Demonstration
Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam am 29. Mai 2013 gegen die von der Landesregierung geplanten drastischen Kürzungen im Hochschulbereich demonstrieren! Start ist in der Uniklinik um 12.30 Uhr und Ziel ist der Domplatz, auf dem um 14 Uhr die Demo beginnt.
mehr












