Drucken08.03.2012
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Die Vorlesung Allgemeinmedizin findet an sieben Tagen (z. Zt. mittwochs, jeweils am Anfang eines Semesters) für jeweils 90 min statt.
Inhalt der Vorlesung ist die Vorstellung allgemeinärztlichen Handelns anhand ausgewählter Symptome. Die Patientenvorstellung soll den Studierenden verdeutlichen, wie Hausärzte zu begründeten Diagnosen und leitliniengerechtem therapeutischen Vorgehen kommen können. Dabei geht es z. B. um die Vermittlung von Fähigkeiten zur Abschätzung von "abwendbar gefährlichen Verläufen" oder der Entscheidung zum "abwartenden Offenhalten". Die Studierenden sollen die Handlungsrationalitäten und Aufgaben eines Allgemeinarztes verstehen lernen:
Einige Lehrärzte aus akademischen Lehrpraxen nutzen die Möglichkeit, sich an der Vorlesung Allgemeinmedizin mit einer 20-30 min. Patientenvorstellung zu beteiligen. Dies bietet eine gute Möglichkeit den Studierenden die zunehmende Vernetzung zwischen Universität und Praxis "vorzuleben".
Zeitnah werden wesentliche Inhalte der Vorlesung (Folien) als Datei in das Lehrnetz der Universitäten gestellt. Lernerfolgskontrollen für das Fach Allgemeinmedizin erfolgen nach der Hauptvorlesung als MC-Klausur mit Einzel- und fallorientierten Komplex-Fragen.