Drucken25.11.2011

Startseite Kliniken Kinder- und Jugendpsychiatrie Projekt "Hilfe für Kinder k... Familiensprechstunde

Familiensprechstunde

Häufige Fragen von Eltern     

Familiäre Sprachlosigkeit      

Unsere Beratung      

Kontakt    

 

Häufige Fragen von Eltern

Die Diagnose Krebs erschüttert nicht nur das Leben des Erkrankten selbst, sondern das aller Familienmitglieder.

Wenn Eltern von einer Krebserkrankung betroffen sind, machen sie sich auch viele Gedanken darüber, wie Ihr Kind diese schwierige Situation bewältigen kann.

 

Sie fragen sich vielleicht…

  zum Seitenanfang


Familiäre Sprachlosigkeit

Verständlicherweise haben Eltern häufig Angst, ihre Kinder mit der Realität einer ernsten Krankheit zu konfrontieren und versuchen, sie abzuschirmen. Es fällt ihnen schwer, mit ihren Kindern über die Krebserkrankung zu sprechen, weil sie Angst haben, sie damit zu belasten. Sie glauben, indem sie nichts sagen oder nicht ganz ehrlich sind, ihre Kinder schützen zu können. Man wird in einer solchen Situation oft „sprachlos“.

 Warum ist Information für die Kinder dennoch so wichtig? Warum sollen wir mit Kindern über Krebs sprechen?

 

Kinder bekommen die Situation schon durch kleine Veränderungen im Alltag mit: Mama/Papa sind oft weg, sind häufig bei Ärzten; sie telefonieren viel öfter, meist hinter verschlossener Tür; sie weinen, sind traurig und wollen nicht sagen warum oder ihre Erklärungen klingen eigenartig.

Etwas anderes Wichtiges steht im Mittelpunkt des Familiengeschehens, das Kind weiß aber nicht, was und warum. Die Erwachsenen reagieren komisch, als ob sie ein Geheimnis haben. Und all das macht Angst! Kinder profitieren von einem offenen Umgang mit der Wirklichkeit, damit sie mit ihren Ängsten und Fantasien nicht allein bleiben.

Die Einbeziehung des Kindes unterstreicht den Glauben an die Fähigkeiten des Kindes, die Situation zu bewältigen. Das Selbstbewusstsein des Kindes wird erhöht.

 

 

Wie soll ich mit meinem Kind reden?

 
  • Dem Kind Informationen anbieten, es zu Fragen ermutigen aber nicht aufdrängen
  • Jüngere Kinder brauchen „häppchenweise“ Informationen
  • Wiederholungen sind wichtig, mehrere Gespräche
  • Altersgerechte Erklärungen z.B. auch mit Hilfe von Puppen oder Bilderbüchern
  • Eigene Gefühle zulassen, auch Traurigkeit zeigen können
  • Ehrliche Antworten geben, nichts beschönigen oder dramatisieren
                                            Puppe


 zum Seitenanfang


Unsere Beratung

 

Familien mit einem krebskranken Elternteil und Kindern im Alter von 0 – 18 Jahren können in unserer „Familiensprechstunde für Kinder krebskranker Eltern“ durch ein spezialisiertes Beratungsangebot psychotherapeutisch begleitet werden.

Eine Vernetzung zu Ärzten, onkologischen Stationen, Beratungsstellen etc. soll aufgebaut werden, damit krebserkrankte Eltern Unterstützung in ihrer Elternfunktion und betroffene Kinder Zugang zu frühzeitiger therapeutischer Begleitung finden.                    

Die Familienmitglieder werden auf der Grundlage des spezifischen Beratungskonzeptes COSIP (Children of somatically ill parents), welches am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt wurde, individuell begleitet. Die Beratung versteht sich als präventives Angebot zur seelischen Gesundheitsvorsorge.

 Mit unserem Beratungsangebot möchten wir:

 Zur stetigen Verbesserung des Angebotes und Sicherung der Qualität unserer Arbeit wird das Beratungsprojekt wissenschaftlich begleitet.

                                                 Blume_Marienkäfer 

zum Seitenanfang


Kontakt

Email:

Telefon:

 

Drucken