Internationaler Austausch über Kälteschockproteine

10.09.2019 -  

Universitäts-Nierenklinik ruft Symposium ins Leben

Prof. MertensDie Magdeburger Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie ruft ein internationales Symposium für sogenannte Kälteschockproteine ins Leben. Erstmals veranstaltet wird es vom 12. bis 14. September 2019 in der Landeshauptstadt. Dabei tauschen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem informellen Rahmen über ihre Forschungsprojekte, aktuelle Entwicklungen und neue Ideen aus.

Bei Kälteschockproteinen handelt es sich um eine Gruppe von Eiweißen, die erstmalig in Bakterien gefunden wurden, als die Umgebungstemperatur schlagartig um mehr als zehn Grad Celsius absenkt wurde. Sie kommen in nahezu allen Lebewesen vor und werden mit unterschiedlichen Ansätzen erforscht. An der Universitätsmedizin Magdeburg untersucht man unter anderem, inwiefern diese Proteine zur Diagnose von Autoimmunerkrankungen der Nieren, Infektionen, Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen genutzt werden können und ob sich Kälteschockproteine für einen therapeutischen Ansatz eignen.

Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen am Symposium teil, das unter der Leitung des Magdeburger Uniklinikdirektors Prof. Peter R. Mertens steht. Ein Teil der Redner reist aus Neuseeland, Kanada, Japan, China, Russland, USA, Österreich und Italien an; die weiteren Referenten kommen aus Aachen, Berlin, Jena und Magdeburg. Tagungsort ist die Lukasklause am Elbufer.

Bildunterschrift:
Prof. Peter R. Mertens leitet das Symposium. Foto: Unimedizin Magdeburg

Letzte Änderung: 11.09.2019 - Ansprechpartner:

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