Film und Gespräch über Epilepsie

12.09.2019 -  

„Wissenschaft im Kino“ mit einem Neurologen der Unimedizin

Ein Epilepsie-Experte der Universitätsmedizin Magdeburg gestaltet die nächste Auflage von „Wissenschaft im Kino“ mit. Am 15. Oktober 2019 wird ab 18 Uhr im Moritzhof der Film „Back for Good“ über ein epilepsiekrankes Mädchen und seine Familie gezeigt. Im Anschluss steht Dr. Friedhelm Schmitt von der Uniklinik für Neurologie für ein Gespräch mit dem Publikum über die Erkrankung und deren Darstellung in Filmen bereit. Der Eintritt ist frei.

Film und GesprächDie Reihe „Wissenschaft im Kino“ wird von der Stadt Magdeburg in Kooperation mit den Magdeburger Wissenschaftseinrichtungen und dem ARTist! e.V. / Kulturzentrum Moritzhof veranstaltet.

Über den Film:
Drei Frauen, eine Familie: Monika, die Mutter, Angie, die ältere Schwester, und Kiki, das Nesthäkchen. Angie ist ein Reality-TV-Sternchen, das sich hartnäckig an seine verblassende Karriere klammert. Frisch aus dem Drogenentzug entlassen, steht sie plötzlich ohne Geld, Freunde und Wohnung da und ist dazu verdammt, zurück zu ihrer Mutter ins verhasste Heimatkaff zu ziehen. Schwer hat es auch Angies pubertierende Schwester Kiki. Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Mutter Monika darauf, dass sie einen kuriosen Schutzhelm trägt. Die Folge: Kiki wird gemieden und gemobbt, ihr Leben ist längst genau die Hölle, vor der ihre Mutter sie eigentlich bewahren will. Als Angie die Luftmatratze neben Kikis Bett bezieht, erscheint sie als perfekte Ratgeberin, um sich aus dieser sozialen Isolation herauszustrampeln, und die beiden kommen sich näher. Was anfänglich nach einer Katastrophe aussieht, wird für alle drei Frauen zur Chance, sich zu verändern. (Berlinale 2017; Filmdatenblatt)

Letzte Änderung: 12.09.2019 - Ansprechpartner:

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