Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Vortrag wird verschoben

17.01.2017 - Aufgrund der kurzfristigen Erkrankung der Referentin muss der für den18. Januar 2017 angekündigte Vortrag über Forschungsansätze für die Weiterentwicklung der Diagnostik psychischer Erkrankungen auf einen späteren Termin verschoben werden.

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Am Mittwoch, dem 18. Januar 2017, lädt die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie um 17.00 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag von Dipl.-Psych. Mira Tschorn mit dem Titel „Ein neuer Forschungsansatz für die Weiterentwicklung der Diagnostik psychischer Erkrankungen - Research Domain Criteria (RDoC)” ein. Die Gastreferentin ist am Zentrum für Psychotherapie am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

Haus 28Die Veranstaltung findet im Demonstrations-Hörsaal (Haus 28, linker Eingang) auf dem Gelände des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Angesprochen sind niedergelassene und klinisch tätige Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten, Mitarbeiter sozialer Dienste, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

Der vom US-amerikanischen National Institute of Mental Health (NIMH) entwickelte Forschungsansatz RDoC (Research Domain Criteria) beruht auf der Annahme, dass unser bisheriges Verständnis von Kategorien psychischer Erkrankungen die Realität nicht hinreichend abbildet. Vor allem durch eine Integration von Forschungserkenntnissen aus verschiedenen Bereichen (u. a. Neurowissenschaften, Verhaltensforschung, Genetik) und die Berücksichtigung des gesamten Spektrums psychischen Erlebens, soll eine Informationsbasis geschaffen werden, die es zukünftig ermöglicht, am Patienten orientiert Diagnosen zu stellen und Behandlungen einzuleiten.

Dipl.-Psychologin Mira Tschorn studierte von 2005 bis 2011 Psychologie an der Universität Hamburg und arbeitete seit 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Ströhle an der Charité in Berlin in einem Projekt zur Erforschung von Depressionen bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung. Im Rahmen ihrer Verhaltenstherapie-Ausbildung arbeitet sie seit 2016 am Zentrum für Psychotherapie der Humboldt-Universität (ZPHU) in der Ambulanz. Seit April 2016 forscht sie zudem an der Universität Potsdam bei Prof. Rapp im Projekt PD-CAN (BMBF-gefördert) im Bereich Phänotypisierung bzw. RDoC (Research Domain Criteria).
Letzte Änderung: 17.01.2017 - Ansprechpartner: Webmaster