Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Die Klinik für Neurologie lädt zur "Grand Round" ein

19.06.2017 - Sehr geehrte Kollegen, Mitarbeiter und Studenten,

die im klinischen Alltag zunehmende Realisierbarkeit einer zeitnahen zerebralen Kernspintomographie zur Abklärung von teils unspezifischen neurologischen Ausfallserscheinungen, zeigt in einigen Fällen das Bild flächiger pathologischer Signalveränderungen innerhalb der weißen Substanz. Nicht selten wird dann der Verdacht auf eine Leukodystrophie geäußert. Aufgrund der Vielzahl an möglichen Ursachen dieser Myelinopathien ist ein hoher Aufwand an laborchemischen und humangenetischen Untersuchungen zur Diagnosestellung notwendig, die eine zielgerichtete Stufendiagnostik notwendig macht.

Andererseits werden Leukenzephalopathien im Erwachsenen-alter nicht selten auf das Vorhandensein von vorliegenden vaskulären Risikofaktoren zurückgeführt, sodass die definitive Diagnosestellung mitunter erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium erfolgt. Auch ist die Abgrenzung gegenüber der weitaus am häufigsten auftretenden demyelinisierenden Erkrankung des zentralen Nervensystems, der Multiplen Sklerose, nicht immer einfach.

Wolfgang Köhler, Chefarzt der Klinik für Neurologie und neurologische Intensivmedizin am Fachkrankenhaus Hubertusburg in Wermsdorf, ist ein internationaler Experte für Diagnostik und Therapie von Leukodystrophien. Er wird uns einen praxisnahen Überblick über das Krankheitsspektrum geben und charakteristische Bildbefunde erläutern.


Wann:

21. Juni 2017 um 16.30 Uhr

Wo:
Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R
Hörsaal im Haus 10 (Kinderklinik)
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg

Die Einladung können Sie sich hier herunterladen.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Reflexion.

Prof. Dr. med. H.-J. Heinze Marc Pawlitzki
Direktor der Klinik für Neurologie Assistenzarzt der
Klinik für Neurologie
Letzte Änderung: 13.06.2017 - Ansprechpartner: Webmaster