Einladung zur Fortbildung
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07.02.2012 12:12
Einladung zur Fortbildung |
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Am Freitag, 24. Februar 2012 findet von 16.00 Uhr bis 19.45 Uhr der Diagnostik-Tag Magdeburg 2012 „Sepsis und Infektion“ im Zentralen Hörsaal (Haus 22) statt.
Das Erkennen und die Therapie infektiöser Erkrankungen gehören zu den Aufgaben aller Ärzte im medizinischen Alltag. Aufgrund der Resistenzentwicklung der Erreger und der Multimorbidität vieler Patienten stellen Infektionen eine zunehmende Bedrohung für die Gesundheit des Einzelnen dar. Das rechtzeitige Erkennen von Infektionen und die Einleitung einer adäquaten antibiotischen und supportiven Therapie sind Grundlage für eine sachgerechte und effiziente, aber auch kostengünstige Therapie. Durch eine frühzeitige und zielgerichtete Therapie kann das Voranschreiten der Erkrankung und das Auftreten weiterer Komplikationen wie z.B. einer Sepsis verhindert werden. Den diagnostischen Fächern kommt bei der Erkennung und Stratifizierung von Infektionen sowie der Beurteilung des Krankheitsverlaufs eine besondere Bedeutung zu. Sie bilden die Basis für die Therapie. Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, neue Entwicklungen in der Diagnostik infektiöser Erkrankungen darzustellen und diese im Kontext aktueller klinischer Entwicklungen und Fragen zu diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Prof. Dr. Berend Isermann, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie Prof. Dr. Dirk Schlüter, Institut für Medizinische Mikrobiologie Prof. Dr. Burkhart Schraven, Institut für Molekulare und Klinische Immunologie Prof. Dr. Martin Zenker, Institut für Humangenetik
Programm
16.00 Uhr: Begrüßung und Moderation Prof. Dr. Sabine Westphal, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie
16.05 Uhr: * Fallvignette Dr. Uwe Lodes, Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie * Ökonomische Relevanz: Bericht aus MD Dr. Jan L. Hülsemann, Ärztlicher Direktor * Nosokomiale Infektionen und MDRO in Deutschland Prof. Dr. P. Gastmeier, Charité Berlin
16.45 Uhr: * Präanalytik und klinische Relevanz von Blutstrukturen Dr. Ina Tammer, Institut für Medizinische Mikrobiologie * MALDI-TOF MS: direkte Identifikation von Mikroorganismen aus positiven Blutstrukturen Dr. S. Zimmermann, Universitätsklinikum Heidelberg * Molekularbiologische Sepsisdiagnostik Prof. Dr. Dirk Schlüter, Institut für Medizinische Mikrobiologie
17.45 Uhr: * Fallvignette Dr. Ivan Tanev, Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie * Können wir den Sepsis-Score durch Bestimmung genetischer Suszeptivilitätsmarker verbessern? Prof. Dr. Martin Zenker, Institut für Humangenetik * Labormedizinische Marker der Sepsisdiagnostik PD Dr. P. Fraunberger, Medizinisches Zentrallabor GmbH Feldkirch, Österreich * Gerinnung: von der Pathophysiologie zur Therapie Prof. Dr. Berend Isermann, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie
18.45 Uhr: * Therapeutische Strategien und rationaler Antibiotika-Einsatz Prof. Dr. M. Pletz, Universitätsklinikum Jena * Intravenöse Immunglobuline (IVIG) in der Sepsistherapie Prof. Dr. Dirk Reinhold, Institut für Molekulare und Klinische Immunologie * Grundlagen der Ernährung des Sepsispatienten Dr. Alexandra Blaik, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie * Parenterale vs. enterale Ernährung Dr. G. Elke, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Kontakt: Tel.: 0391/67-13900 oder -13901 Fax.: 0391/67-13902 Universitätsklinikum Magdeburg AöR Leipziger Str. 44 39120 Magdeburg |
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