Betriebliche Suchtprävention

BeratungDer Anfang

erst als das davonrennen
schlimmer war als das
wovor ich davonrannte
konnte ich einmal
stehenbleiben
ich sah mich um:
da stand ich
mir gegenüber

Hans-Curt Flemming

Die betriebliche Suchtkrankenhilfe ist ein Angebot des Arbeitgebers und richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Fakultät sowie des Universitätsklinikums Mag­de­burg A.ö.R. Eine Dienstvereinbarung zur Betrieblichen Suchtprävention und für den verantwortungsvollen Umgang mit sucht­kranken oder suchtgefährdeten Beschäftigten trat 2015 in Kraft und findet seitdem erfolgreich Anwendung. Ziel ist der innerbetriebliche strukturierte Umgang mit dem Abhängigkeitsproblem. Der erstellte Stufenplan in der Vereinbarung soll dabei unterstützend als Handlungsleitfaden dienen. Mithilfe der Bereitstellung von betriebsinternen und externen Hilfsangeboten möchten wir Abhängigkeitserkrankungen vorbeugen sowie spezifische Problemsituationen erkennen und auffangen.

Betriebliche Suchtkranken­helferinnen und -helfer unterliegen der Schweigepflicht!Beratung 2

Die Gründe für die Entstehung einer Suchterkrankung sind vielfältig und genauso vielschichtig wie die Süchte selbst (Alkohol, Drogen, Tabletten, Nikotin, aber auch Spielen, Essen, Kaufen usw.). Wer suchtkrank ist, hatte in seinem Leben vielleicht persönliche und zum Teil lang an­dauernde Krisensituationen und Schicksalsschläge zu bewältigen oder leidet akut darunter. Oder aber die Betroffenen haben ihre Suchterkrankung erst viel später registriert, nachdem sich die Sucht bereits manifestiert hat (z. B. Tablettensucht).  Suchtkranke haben vielfach Angst. Sie fürchten sich vor Stigmatisierung und Ablehnung und vor dem Entzug selbst. Mit zunehmen­der Zeit rutschen Betroffene immer stärker in den verhängnisvollen Suchtkreislauf hinein und werden ernsthaft krank. Die Suchtspirale dreht sich nun immer schneller.

Es ist an der Zeit miteinander, statt übereinander zu reden.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit den Ansprechpartnern der Universitätsmedizin auf und gehen Sie den ersten Schritt in die richtige Richtung um sich oder Betroffenen zu helfen.

Ihr Gesundheitsmanagement

Letzte Änderung: 06.03.2018 - Ansprechpartner:

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