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Fakultät für Medizin:
 

» Das Institut vertritt die Fächer Sozialmedizin, Gesundheitsökonomie, medizinische Soziologie und das Praktikum der Berufsfelderkundung.

 

» Drei Arbeitsgebiete bestimmen die Forschung: Versorgungsforschung, Qualitätssicherung und die Epidemiologie von Risiken am Arbeitsplatz. Mit Drittmitteln werden gefördert:
- Krankenhausfallanalyse der AOK Sachsen-Anhalt
- Qualitätsanalysen der Hebammenbetreuung (Bundesverband der Hebammen)
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lidA - leben in der Arbeit. Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit (BMBF)
- Aktive Gesundheitsförderung im höheren Lebensalter (AGIL/BMBF).

 

» Das Institut kooperiert mit Fächern der Fakultät und der Universität (http://www.uni-magdeburg.de/zsm) sowie mit regionalen Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens und der Sozialversicherungen.

 

» Die Studierenden der Medizin lernen die Sozialmedizin zunächst im vorklinischen Studienabschnitt in der Berufsfelderkundung und der Medizinischen Soziologie kennen. Im klinischen Studienabschnitt wird sie ihnen im Querschnittsbereich Prävention und Gesundheitsförderung und im Fach Arbeitsmedizin, Sozialmedizin nahegebracht mit dem Ziel, die für jeden Arzt unentbehrlichen sozialmedizinischen Kenntnisse auf wesentlichen ärztlichen Berufsfeldern zu vermitteln und das gegliederte System der medizinischen Versorgung so transparent zu machen, dass Organisations-, Bewertungs- und Steuerungsfragen im Gesundheitswesen als ärztliche Aufgabe wahrgenommen werden können.

 

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft:

 

» Die Professur für Gesundheitsökonomie ist in den Fakultäten Wirtschaftswissenschaft und Medizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg verankert. Die Gesundheitsökonomie stellt eine fachliche Ergänzung des Medizinstudiums dar. Für die Studiengänge der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bietet Gesundheitsökonomie eine Spezialisierung mit hervorragenden Berufschancen. Der Bedarf an gesundheitsökonomisch qualifizierten Absolventen nimmt bei allen mit dem Sektor Gesundheit befassten Institutionen zu.

 

» Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls zielen darauf ab, theoretische und empirische Analyse in speziellen sozialpolitischen und gesundheitsökonomischen Bereichen zu erstellen, und darauf aufbauend die Diskussion über aktuelle Themen mitzuprägen. Methodisch ist der Lehrstuhl der Mikroökonomie verpflichtet, d.h. das ökonomische Verhaltensmodell wird auf alle Akteure im Gesundheitssektor (Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitspolitiker etc.) angewendet. In Forschung und Lehre werden positive und normative Aspekte der Gesundheitsökonomie behandelt. Aktuelle Forschungsbereiche betreffen die Nachfrage nach Gesundheit und medizinischen Leistungen, Managed Care sowie private und soziale Versicherung.

 

» Der Forschungsansatz ist interdisziplinär und international ausgelegt. Erfahrungen aus anderen Ländern werden ebenso in die Forschungsarbeiten einfließen wie der Austausch mit anderen nationalen und internationalen Forschern. Der Lehrstuhl strebt eine intensive Zusammenarbeit mit den Fachvertretern der Medizin an, insbesondere im Bereich der Evaluierung von medizinischen Leistungen. Weiter versteht sich der Lehrstuhl als eine Institution, die Dienstleistungen für Dritte anbietet.

 

 


 


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Stand: 08.12.09