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  Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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Informationsdienst Wissenschaft - idw

  PMI Nr: 23 / Datum: 24.03.2003

  Der Orthopäde Prof. Neumann wird 60 Jahre
  Aus Anlass des 60. Geburtstages von Professor Wolfram Neumann, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg, findet am Dienstag, dem 25. März 2003, um 14.00 Uhr im Zentralen Hörsaal (Haus 22) auf dem Campus des Uni-Klinikums an der Leipziger Straße eine Festveranstaltung statt. Den Vortrag hält Professor Gottfried Geiler, früherer Dekan der Medizinischen Fakultät Leipzig, zum Thema „Gelenke – Trennung oder Verbindung“.  
 
Prof. Dr. med. Wolfram Neumann wurde 1943 in Schwerin-Warthe geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Universität Leipzig und promovierte 1968. Anschließend war er bis 1977 als wissenschaftlicher Assistent, ab 1978 als Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Leipzig tätig. 1972 schloss Neumann ein Zweitstudium im Fach Biochemie ab. Von 1982 bis 1984 war er als Hochschullehrer und Leiter der Orthopädisch-traumatologischen Abteilung im Gondar-College of Medical Sciences in Äthiopien im Einsatz. 1986 wurde Neumann zum ordentlichen Professor berufen und leitet seitdem die Orthopädische Klinik der früheren Medizinischen Akademie und heutigen Uni-Klinikums Magdeburg.  
 
Wieviel tausende künstliche Schultern-, Hüft- und Kniegelenke er in dieser Zeit implantiert hat, lässt sich nur schätzen. Unter Fachkollegen wird Professor Neumann vor allem auch durch seine innovative Arbeit in der Endoprothetik geschätzt. So entwickelte er beispielsweise in Zusammenarbeit mit einem renommierten Unternehmen ein neuartiges künstliches Kniegelenk. Dieses Rotating Hinge Knee ist das erste, von deutschen Orthopäden entwickelte Implantat, das nach kurzer Erprobungszeit für den amerikanischen Markt zugelassen wurde.  
 
Im Jahr 2001 war der Magdeburger Wissenschaftler Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie. In dieser Funktion wurde auf seine Anregung hin die bundesweite Initiative „Aktive Solidarität für ehemalige Zwangsarbeiter“ ins Leben gerufen. Im Juni vergangenen Jahres operierte er die erste Patientin, eine 78-jährige Polin, die im Rahmen dieser Aktion kostenlos behandelt wurde. Mitttlerweile beteiligen sich mehr als 100 Kliniken aus Deutschland und auch in Österreich an dieser Initiative.  
 
Von der Magdeburgischen Gesellschaft e.V. wurde Neumann 1997 für sein medizinisches und gesellschaftliches Wirken mit der August-Wilhelm-Francke-Medaille geehrt. Von 1990 bis 1995 war er ehrenamtlich Senator der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). 1990 bis 1993 war Neumann Prorektor an der damaligen Medizinischen Akademie Magdeburg und nach der Universitätsgründung von 1993 bis 1998 Prodekan der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zum Dekan wurde Professor Neumann im Jahr 1998 gewählt. Am 1. Oktober 2000 übernahm er wieder die Funktion des Prodekans und wurde bei der Gremienwahl im vergangenen Jahr in diesem Amt bestätigt.  
 
Entspannung findet der Chefarzt vor allem in der Musik. Nicht nur die Vorliebe für klassische Musik im OP-Saal hat es ihm angetan, sondern seit frühester Jugend tritt er selbst als Sänger auf. So sang er viele Jahre im Leipziger Uni-Chor. Seit seinem Umzug nach Magdeburg war er lange Zeit Mitglied im Domchor. Auf Neumanns Initiative geht auch die Gründung des Magdeburger Universitätschores und des mittlerweile bundesweit bekannten „Orthopädischen Quartetts zu Magdeburg“ zurück. Die singenden Orthopäden werden natürlich dabei sein, wenn ihr Bass am 25. März sein Jubiläum feiert. An diesem Tag wird es allerdings ohne seine Stimme ein Auftritt als „Orthopädisches Terzett“ sein. Und wenn an den Wochenenden – neben Kongressen, Fortbildungsveranstaltungen oder Auftritten - noch etwas Zeit übrig bleibt, kann man Wolfram Neumann durchaus auf seinen Inline-Skatern im Stadtpark antreffen.  
 
Für Redaktionen:  
Ein Foto von Prof. Dr. Wolfram Neumann können wir als jpg-Datei zur Verfügung stellen.


 

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