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Presse 2008 Vergessen durch aktives Erinnern - Hirnforscher aus Magdeburg
und Regensburg entdecken neuronalen Marker Internationales „Resting State“-Symposium 2008 in Magdeburg Magdeburger Neurowissenschaftler wieder an der DFG-SPITZE Demenzzentrum in Bonn - Magdeburger Neurowissenschaften in privilegierter Partnerschaft 2007 Hirnforschungszentrum bündelt Forschungsaktivitäten 2006 Neuheit begünstigt Lernen Neue Informationen verbessern die Gedächtnisleistung - Psychologen und Neurologen der Universitätsklinik für Neurologie, der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg (Pressemitteilung) und der Universität London ( UCL - University College London) zufolge könnte dieser Befund wichtige Implikationen für die Behandlung von Gedächtnisstörungen haben. Die Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Neuron am 3. August 2006 publiziert wurde , kommt zu dem Schluss, dass neue Informationen während des Lernens die Gedächtnisleistung verbessern. Diese Veröffentlichung rief weltweit ein großes Presseecho hervor BBC NEWS, Neuer Sammelband zur Debatte um "Bewusstsein: Philosophie, Neurowissenschaften, Ethik" Im interdisziplinären Magdeburger Forschungsumfeld entstand daher ein Sammelband, der vor allem auf neue Forschungsansätze und die Interaktion von Natur- und Geisteswissenschaft setzt. Die Neurowissenschaftler Christoph Herrmann (Lehrstuhl f. Biologische Psychologie, Magdeburg) und Jochem Rieger (Klinik f. Neurologie II, Magdeburg)organisierten gemeinsam mit dem Philosophen Michael Pauen (Lehrstuhl f. Kultur- und Technikphilosophie, Magdeburg) und der Bioethikerin Silke Schicktanz (Institut für Ethik, Geschichte & Theorie der Medizin, Münster) im Jahr 2002 einen Workshop, an dem Natur- und Geisteswissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen lebhaft miteinander über ihr Verständnis von ?Bewusstsein? diskutierten und stritten. Der 2005 im UTB-Verlag erschienene Band "Bewusstsein: Philosophie Neurowissenschaften Ethik" stellt jedoch mehr dar als einen Tagungsband. Vielmehr bietet er einen aktuellen, interdisziplinären überblick über aktuelle Positionen in der Diskussion über Bewusstsein. die ganze Pressemitteilung, Rezension 2005 Belohnungen beim Lernen verbessern das Gedächtnis. Messungen der Hirnaktivität zeigen: Positive Anreize unterstützen das Gehirn Das hat das junge Forscherteam um Emrah Düzel und Bianca Wittmann von der Uni Magdeburg in einem Experiment erforscht. Als Belohnungsreiz versprachen die Forscher einem Teil der Probanden Geld, wenn sie bei der Präsentation von Bildern eine Aufgabe korrekt lösten. Während des Experiments lagen die Probanden im Kernspintomographen, in dem die Wissenschaftler die Hirnaktivitäten registrierten. 3 Wochen später wurde getestet, wie gut sich die Studenten an die Bilder erinnern konnten. Es stellte sich heraus, dass die mit der Aussicht auf einen monetären Gewinn verbundenen Bilder eher ins detaillierte Langzeitgedächtnis gelangten. Die Wissenschaftler konnten den Mechanismus dieser Verbesserung aus der Hirnaktivität entschlüsseln. Im Augenblick des Lernens wird durch den Belohnungsanreiz die Dopaminfreisetzung aus dem Mittelhirn aktiviert und dies fördert die Einspeicherung in den Hippocampus, eine Hirnstruktur, die für das Speichermanagement unersetzlich ist. Mehr Information... |
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