Drucken06.06.2011
Startseite Zentrale Einrichtungen Zentralapotheke
| Leiterin | Dr. rer. nat. Stefanie Lange |
| Hausanschrift |
Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Zentralapotheke Leipziger Str. 44 39120 Magdeburg |
| Standort | Haus 6, Haus 26a |
| Kontakt |
Telefon: 0391-67-15941 Fax: 0391-67-13049 |
Intranetseiten der Zentralapotheke (nur intern verfügbar)
Die Zentralapotheke ist seit ihrem Bestehen eng mit der Geschichte des Uniklinikums verbunden. Sie gewährleistet mit 36 Mitarbeitern die Versorgung der Patienten "rund um die Uhr".
Das Versorgungsspektrum der Zentralapotheke umfasst die Versorgung der Kliniken und Institute mit:
Vorrangiges Ziel ist die optimale Versorgung der Kliniken und Institute zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Produkten, den richtigen Informationen und die Sicherstellung der Qualität der Produkte. Ein weiteres wichtiges
Ziel der Zentralapotheke ist, das Klinikum durch weiterführende patientenorientierte Dienstleistungen zu unterstützen.
Darüber hinaus hat sie den Weg von einer traditionellen Krankenhausapotheke bis hin zu einem patientenorientierten Servicebetrieb Apotheke beschritten. Alle MitarbeiterInnen sehen die Aufgaben einer modernen Krankenhausapotheke als Dienstleistungszentrum und streben eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Zentralapotheke und damit des Klinikums an.
Die klinische Pharmazie wurde als feste Säule im Aufgabenspektrum etabliert, und die Universitätskliniken werden sowohl mit Zytostatikazubereitungen als auch mit Zubereitungen zur totalen parenteralen Ernährung versorgt.
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Zusammenstellung von Arzneimitteln für die Kliniken und Institute |
Zentrale Zytostatikaherstellung für das gesamte Klinikum |
Modulversorgung Haus 60 |
Mit Inbetriebnahme des Klinikumneubaus Ende August 2003 und der damit verbundenen installierten innovativen Logistiksysteme ergab sich eine Änderung der Arzneimittelbelieferungsart. So erfolgt die Versorgung mit Apothekengütern über das Automatische-Warentransport-System modular und durch MitarbeiterInnen der Zentralapotheke, die Versorgungsassistenten, die ein wichtiges Bindeglied zwischen dem stationären Bereich und der Zentralapotheke darstellen.
Instrumente wie Arzneimittelliste, Verbrauchscontrolling (artikel- und kostenstellenbezogene Auswertung), Arzneimittelkommission, Arzneimittelinformation und klinisch-pharmazeutische Serviceleistungen (wie Unterstützung klinischer Studien) gehören zum täglichen Arbeitsalltag. Daneben werden Arzneimittel nach Rezepturen in der Apotheke auch selbst hergestellt. Die Eigenherstellung ist immer dann geboten, wenn Therapievorstellungen der Ärzte nicht anders realisiert werden können und für bewährte Therapiekonzepte der Bedarf so gering ist, dass kein Produkt von Seiten der Pharmazeutischen Industrie vorliegt (z. B. Pädiatrie, Dermatologie) oder eine echte Rentabilität offensichtlich ist.
Im Oktober 2003 hat die Zentralapotheke einen "Apothekenshop" für die MitarbeiterInnen der Medizinischen Fakultät eingerichtet. Im Rahmen des Personalverkaufs können Arzneimittel und apothekenübliche Artikel erworben werden.
Die Zentralapotheke ist zugelassene Weiterbildungsstätte für Klinische Pharmazie und Ausbildungsstätte für Pharmaziepraktikanten, PTA-Praktikanten und Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte (PKA).
Eine wesentliche Voraussetzung zur Erreichung dieser Ziele ist die bestmöglichste Kommunikation mit den Kliniken und Instituten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Dienstleistungen bedarfsgerecht erfolgen und das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden aufrechterhalten und ständig verbessert werden.
Als erste Apotheke in den neuen Bundesländern erhielt die Zentralapotheke des Uniklinikums ein Qualitätszertifikat. Mit Unterstützung des Verwaltungsdirektorates hat die Zentralapotheke seit Januar 2000 ein eigenes Qualitätsmanagement-System nach dem europaweit geltenden Regelwerk DIN EN ISO 9001 aufgebaut. In dieser Zeit haben die Mitarbeiter u. a. Arbeits-, Kommunikations- und Informationsabläufe überprüft, Schwachstellen identifiziert und behoben sowie Verantwortlichkeiten und Strukturen neu definiert. Gleichzeitig wurde dadurch eine hohe Transparenz der Abläufe für Kunden, Lieferanten und die Mitarbeiter selbst erreicht.
Im Rahmen der Zertifizierung hat die zuständige Akkreditierungsstelle ÖHMI EuroCert e.V. Magdeburg sämtliche Versorgungsabläufe und Geschäftsprozesse in der Zentralapotheke auf ihre Normeinhaltung und Effizienz hin auf den Prüfstand gestellt.
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Das Zertifizierungsaudit wurde erfolgreich bestanden, was mit der Zertifizierungsurkunde dokumentiert wird.
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Im Dezember 2003 hat die Zentralapotheke auch die Rezertifizierung bestanden und damit bewiesen, dass das etablierte Qualitäts-Management-System ein funktionierendes System ist und sämtliche Geschäftsprozesse und Versorgungsabläufe den weltweit geltenden Regeln DIN EN ISO 9001 entsprechen. |
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Im August 2005 konnte die Zentralapotheke einen weiteren Meilenstein als Dienstleistungszentrum erringen. Aufbauend auf dem Qualitäts-Management-System erhielt sie nach harter und intensiver Arbeit die Herstellungserlaubnis nach § 13 Arzneimittelgesetz. Damit kann sie ab sofort definierte Arzneimittel und Arzneiformen herstellen und so ihr Geschäftsfeld außerhalb des Klinikums erweitern. Eingeschlossen ist dabei die Herstellung applikationsfertiger Studienmedikationen für klinische Prüfungen in Multicenterstudien, bei dem das Universitätsklinikum Magdeburg Hauptzentrum ist.
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Im Dezember 2006 erfolgte wieder eine Rezertifizierung. Auch diese wurde erfolgreich bestanden. Das durchgeführte Qualitätsaudit erbrachte den Nachweis, dass alle Geschäftsprozesse und Versorgungsabläufe der Zentralapotheke den Forderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2000 entsprechen.
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