Diese Homepage informiert über: Probleme blinder und sehbehinderter Menschen (Sehgeschädigte) beim Zurechtfinden im Raum (Mobilität), Strategien, Hilfsmittel und Forschungen zu diesem Thema. Menschen mit Behinderungen sollen sie uneingeschränkt nutzen können.
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Dr. Arne Harder
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Auf Anfragen, Anregungen und Kritik freue ich mich.
Sehbehinderte und blinde Menschen (Sehgeschädigte) finden sich meist weniger gut im Raum zurecht als Nichtbehinderte. Ihre räumliche Mobilität ist eingeschränkt. Der blinde Psychologe Emerson Foulke hielt dies für eine ihrer wichtigsten Beeinträchtigungen.
Sehgeschädigte bilden eine Minderheit. Nach Angaben des DBSV (Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, siehe: http://www.dbsv.org.infothek/statistic.html) gab es 1997 in der Bundesrepublik Deutschland 155.000 vollblinde Personen; die Zahl Sehbehinderter schätzte er auf mindestens 600.000. Demnach sind von den rund 81 millionen Deutschen fast ein Prozent sehgeschädigt.
Die nichtbehinderte Mehrheit "übersieht" oft die Probleme Sehgeschädigter. Dabei wird räumliche Mobilität in der modernen Gesellschaft immer wichtiger - für jeden, ob behindert oder nicht. Zwar könnten wir "vom Schreibtisch" aus - z.B. im Internet - mit jedem kommunizieren, aber wir wollen manchmal auch diejenigen "sehen" - also mit denen in physischen Kontakt treten, die wir über Fernkommunikation kennen gelernt haben.
Also müssen wir die Mobilitätsprobleme Sehgeschädigter aufheben. Sonst werden die Betroffenen immer stärker ausgeschlossen.
Doch das ist gar nicht so leicht. Wissenschaftler und Techniker vieler Disziplinen, Behörden und staatliche Einrichtungen, Firmen und die Sehgeschädigten selbst müssten zusammenarbeiten, um die räumliche Mobilität Sehgeschädigter stark zu verbessern. Mir schwebt vor, gemeinsam diese Probleme komplett aufzuheben.
Diese Homepage möchte Projekte solcher Zusammenarbeit initiieren oder existierende Projekte unterstützen. Alle Interessierten sollen hier die Gelegenheit haben, ihre Arbeiten und einander persönlich kennen zu lernen.
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Ich hoffe, dass diese Homepage ihren Zweck erreicht. Mögen ihre Mitglieder zu neuen und hilfreichen "Einsichten" über die Mobilitätsprobleme gelangen.
Arne Harder.
Köln, den 07. Oktober 2007.
Stand: 22. Oktober 2007.