Schutzmaßnahmen gegen Grippe, Erkältung und andere respiratorische Infektionen

Die meisten Menschen, die sich mit einem respiratorischen Virus anstecken, erkranken leicht und erholen sich schnell wieder. Menschen mit einer chronischen Grunderkrankung können aber einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf entwickeln.

Die hier dargestellten Maßnahmen vermeiden die Übertragung einer normalen Erkältung oder einer Grippe. Gleichzeitig bieten Sie auch einen wirksamen Schutz gegen eine Infektion mit dem neuen SARS-Coronavirus.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit und schützen Sie Andere, indem Sie Folgendes tun:

Waschen oder desinfizieren Sie sich häufig die Hände

Desinfizieren Sie Ihre Hände regelmäßig mit einem Händedesinfektionsmittel. Wenn Ihnen kein Desinfektionsmittel zur Verfügung steht, waschen Sie die Hände gründlich mit Wasser und Seife.

Warum? Das Einreiben der Hände mit Alkohol tötet Viren, die sich auf den Händen befinden können. Das Waschen der Hände mit Wasser und Seife kann Viren von Ihren Händen entfernen.

Halten Sie Abstand

Halten Sie von Menschen, die husten oder niesen mindestens 1 Meter Abstand.

Warum? Wenn jemand hustet oder niest, werden kleine Flüssigkeitströpfchen aus der Nase oder dem Mund versprüht, die Viren enthalten können. Durch Abstand halten kann die Gefahr des Einatmens dieser Erreger-haltigen Tröpfchen deutlich reduziert werden.

Vermeiden Sie das Berühren Ihres Gesichtes.

Warum? Die Hände berühren viele Oberflächen und können Viren aufnehmen. Einmal kontaminiert, können Hände das Virus auf die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund übertragen. Von dort aus kann das Virus in Ihren Körper eindringen und Sie krank machen.

Praktizieren Sie eine korrekte „Hustenetikette“

Achten Sie darauf, dass Sie und Menschen in Ihrer Umgebung eine korrekte Hustenetikette praktizieren. Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Bim Husten oder Niesen sollten Sie Ihren Mund und Ihre Nase mit einem Einwegtaschentuch oder der Ellenbeuge bedecken. Wenn Sie ein Taschentuch verwenden, entsorgen Sie dieses sofort in einem Mülleimer mit Deckel. Desinfizieren Sie sich danach die Hände.

Warum? Tröpfchen verbreiten das Virus. Durch eine gute Hustenetikette schützen Sie Menschen in Ihrer Umgebung vor Viren.

Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, suchen Sie frühzeitig ärztliche Hilfe auf.

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich unwohl fühlen. Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, suchen Sie einen Arzt auf. Informieren Sie bei schwerer Erkrankung Ihre Arztpraxis vorab telefonisch. Sollten Sie bei leichten respiratorischen Symptomen zur Arbeit kommen, tragen Sie bitte einen Mund-Nasenschutz und wechseln Sie diesen regelmäßig.  Wenn Sie zuhause bleiben, sorgen Sie dafür, dass wichtige Aufgaben in Ihrem beruflichen Umfeld von Kollegen übernommen werden.

Warum? Auch bei geringen Symptomen kann es zu einer Erregerstreuung kommen und Angehörige, Kollegen oder Patienten in Ihrem Umfeld können schwerwiegend erkranken.

Zusätzliche Maßnahmen für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Gebieten aufgehalten haben, in denen sich das neue SARS-Coronavirus-ausbreitet.

  • Befolgen Sie die oben genannten Hinweise.  
  • Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.
  • Nutzen Sie telefonische Beratungsangebote. Eine Möglichkeit ist das Coronavirus-Beratungstelefon der Uniklinik: 0391-67-17799, Mo bis Fr 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Ein weiterer Ansprechpartner ist das für Ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt.
  • Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden entwickeln, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da dies auf eine Atemwegsinfektion oder eine andere ernste Erkrankung hinweisen kann. Rufen Sie im Voraus an und informieren Sie Ihren Arzt vorab über alle kürzlich erfolgten Reisen oder Kontakte mit Reisenden.

Warum? Auch bei geringen Symptomen kann es zu einer Erregerstreuung kommen und Angehörige, Kollegen oder Patienten in Ihrem Umfeld können schwerwiegend erkranken. Eine rasche Diagnostik ermöglicht durch Hygienemaßnahme die Unterbrechung von Infektionsketten.

Letzte Änderung: 26.02.2020 - Ansprechpartner:

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