Simulationspersonen-Programm

Wozu braucht man Simulationspersonen?

Kommunikative Fähigkeiten sind eine Kernkompetenz medizinischen Handelns. Die Ausbildung junger Mediziner in wertschätzender und effektiver Kommunikation legt den Grundstein für Patientenzufriedenheit, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten.

Mit Hilfe des Simulationspersonenprogramms wird es jungen Medizinern ermöglicht, sich in Anamnese und schwierigen Gesprächssituationen zu üben. Mit Hilfe von Schauspielern, die standardisierte Patienten simulieren (Simulationspersonen), wird den Studierenden die einmalige Möglichkeit gegeben von ihren Patienten Feedback zu bekommen und so in einem geschützten Rahmen zu lernen wie sich verbale und non-verbale Kommunikation auf den Patienten und die Situation auswirken.

Wie wird man Simulationsperson?

Als Simulationsperson(SP)  nehmen Sie aktiv an der medizinischen Ausbildung teil und gestalten realitätsnahe Szenarien des medizinischen Alltags mit.

Als Simulationsperson sind Sie Teil realitätsnaher Szenarien innerhalb der medizinischen Ausbildung. Nach einem Rollen- und Feedbacktraining simulieren Sie im Studentenunterricht einen Patienten und helfen so dabei, die Studierenden auf den Kontakt mit realen Patienten vorzubereiten.

Voraussetzung:

  • Sie haben Interesse an Kommunikation und Rollenspielen
  • Sie sind zuverlässig und haben tagsüber (nach Absprache) Zeit
  • Sie benötigen keine Theater- oder Schauspielausbildung um Simulationspatient zu werden – wenn Sie aber Vorkenntnisse oder Talente z. B. im Laienschauspiel haben, sind diese herzlich willkommen.
  • Medizinische Vorkenntnisse können hilfreich sein, sind aber keine Voraussetzung um Simulationspatient zu werden

Was macht eine Simulationsperson?

Eine Simulationsperson simuliert m Rahmen kurzer Rollenspiele einen echten Patienten nach standardisierten, eintrainierten Vorgabenund hilft dadurch Studierenden der Medizin Ihre kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern.

  • Lernen von Krankheitsbildern anhand von standardisierten Rollen
  • Simulieren von typischen Patienten
  • aus der Patientensicht gibt die Simulationsperson Rückmeldung an die Studierenden (konstruktives Feedback)
  • die Simulationsperson ist Teil einer realistische Übungssituation für die Studierenden
  • der SP nimmt nur an Anamnesen und Befragungen teil. Nur nach Rücksprache im Rollentraining finden körperliche Untersuchungen statt.
  • Ein Einsatz als SP dauert normalerweise ca. 1 - 3 Stunden.

 Wären Sie eine gute Simulationsperson?

 als Simulationsperson ist geeignet, wer

  • ein Interesse an Rollenspielen und Kommunikation hat
  • zuverlässig  und (nach Absprache) zeitlich flexibelist
  • keine Hemmungen hat vor Gesprächen und Fragen anderer
  • Interesse hat, an der medizinischen Ausbildung zukünftiger Ärzte mitzuwirken
  • zuverlässig und verbindlich ist und Vertrauensaspekte achtet
  • Interesse an medizinischen Fragen hat
  • für mind. 2 Jahre verfügbar ist

 Wir werden Simulationspersonen ausgebildet?

  • ein Casting- und Kennenlern-Workshop, wonach Sie sich entscheiden können, ob Sie SP werden wollen
  • ein individuelles Rollentraining in Kleingruppen (je nach Rolle für die Sie sich entscheiden)
  • ein Feedbacktraining

Wie wird eine Simulationsperson vergütet?

  • mit spannender und abwechslungsreicher Arbeit
  • Vergütung: angepasst an die Rolle/Stunde
  • Die Ausbildung zum SP ist kostenfrei

 

Letzte Änderung: 22.09.2022 - Ansprechpartner: Webmaster